100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt - Das Bergen
- 15. März
- 2 Min. Lesezeit
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt - Ein Jahrhundert Retten,Löschen, Bergen, Schützen!
Ein ganz besonderes Jahr liegt vor uns: Gemeinsam mit euch schauen wir bis zum Fest auf 100 bewegte Jahre zurück.
Das Bergen – die meist aufwendigste und teils psychisch belastendste Aufgabe
Im Gegensatz zum Retten bedeutet Bergen, dass Sachwerte mit höherem Aufwand aus unzugänglichen oder verunglückten Lagen befreit oder heraustransportiert werden müssen.
Ganz wichtig ist auch der Unterschied beim Bezug auf verunfallte Menschen. Denn hier bedeutet Bergen, im Gegensatz zum Retten, dass – trotz aller Bemühungen und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr – leider von der Bergung tödlich verunglückter Personen gesprochen werden muss.
In den frühen Jahren der Brandbekämpfung und der Befreiung von Menschen aus Zwangslagen, etwa bei Verkehrsunfällen, kam es deutlich häufiger zu Bergungen von Verunglückten. Dank der technischen Entwicklung und der Verbesserung der Rettungsketten sind Bergungen heute meist auf technisch besonders aufwändige Maßnahmen zurückzuführen.
Speziell in Wörrstadt entwickelte sich die Feuerwehr immer parallel zum Ausbau des Verkehrsnetzes weiter – von der B40 zur B420, dem Ausbau der Autobahn A63 sowie der Entwicklung des Schienenverkehrs, von der Hessischen Ludwigsbahn bis zur heutigen Regionalbahnanbindung von Kirchheimbolanden bis Frankfurt.
Diese Entwicklung spiegelte sich auch im Fuhrpark und in den Gerätschaften wider: von einem der ersten technischen Rettungssätze (Spreizer und Schere) über den Gerätewagen für Technische Unfallhilfe und den Rüstwagen bis hin zum heutigen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug.
Bei technisch aufwendigen Bergungen ist die Abstimmung und Organisation zahlreicher Aufgaben mit verschiedenen Einsatzkräften erforderlich – darunter Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk oder auch private Dienstleister. Dies erfordert ein hohes Maß an Konzentration sowie eine kontinuierliche Übersicht über die gesamte Einsatzlage.
Bei den physischen und psychischen Belastungen für unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte können wir glücklicherweise auf gut aufgestellte Teams der Notfallseelsorge zurückgreifen.
Bildrechte: FF Wörrstadt und Stadtverwaltung Wörrstadt (Digitales Archiv Wörrstadt)



































































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