Die Funkeinsatzzentrale (FEZ) der Feuerwehr Wörrstadt ist der zentrale Anlaufpunkt, über den im Schadensfall die Einsatzkräfte koordiniert werden. Dies umfasst unter anderem auch die Alamierung der Einsatzkräfte der Verbandsgemeinde Wörrstadt.

 

360° Ansicht

 

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Hier laufen die unterschiedlichen zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel zusammen. Diese bestehen aus:

  • 2x 4m Funkgeräten
  • 1x 2m Funkgerät
  • 1   Faxgerät
  • 2x Internetfähige Computer
  • 2x Festnetztelefone
  • 1x USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) die Stromschwankungen abfängt 

 

 

Der Unterrichtsraum wir hauptsächlich zur theoretischen Weiterbildung und Schulung der Feuerwehrangehörigen genutzt. Hier finden die Unterrichtsstunden auf Kreisebene statt. Dazu gehören Grund-, Funk-, Atemschutzgeräteträger-, Maschinisten- und Truppführerlehrgänge.

Zur Ausrüstung des Unterrichtsraumes gehören neben Tischen und Stühlen eine Tafel, eine Leinwand, ein Tageslichtprojektor und ein Beamer.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Raum wird zusätzlich noch für Feierlichkeiten wie die jährliche Weihnachtsfeier, die Generalversammlung und der Kaffee- und Kuchenverkauf am Tag der offenen Tür genutzt. Weiterhin befindet sich neben dem Unterrichtsraum eine kleine Teeküche.

 

Ganz besonders stolz sind wir auf unsere Floriansfigur die ein Gönner
unserer Feuerwehr in dreijähriger Handarbeit schnitzte. Es dürfte sich um ein einmaliges Werk handeln, daß so nicht noch einmal zu finden ist.

 

 

Die Geschichte zur Anfertigung der Figur mit den Worten des Schnitzers: 

 

Holzschnitzarbeiten sind mein großes Hobby. Dies muss auch dem Vorsitzenden des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt, Herrn Erich Licht, bekannt gewesen sein als er mich ansprach und fragte, ob ich den Heiligen Florian für die Feuerwache schnitzen könnte. Spontan sagte ich ja. Schon lange war es mein Wunsch, eine große Figur zu schnitzen.

Für solche Holzarbeiten eignen sich am besten Hölzer, bei denen die Jahresringe sehr schwer oder gar nicht zu erkennen sind. Dazu zählt das Lindenholz. Deshalb bemühte ich mich auch immer, solches Holz zu erwerben, wo immer es der Säge zum Opfer fiel.

Durch glückliche Umstände kam ich zu drei Linden Stimmen, im Vorholz gewachsen, die ich in einem Sägewerk zu 10 bis 15 dicken Bohlen hatte schneiden lassen. Das Holz lagerte schon einige Jahre und war insoweit auch trocken, also zum Schnitzen geeignet.

Ich beschäftige mich zunächst mit dem Bildnis des Heiligen Florian in der Darstellung der Schnitzkunst. Die typischen Merkmale sind dabei immer ein brennendes Haus oder Kirche, auf dass der Heilige Florian mit einem Eimer oder einer Schale Wasser gießt.

Danach fertigte ich den Entwurf des Heiligen Florian unter Beachtung der Achtelteilung des menschlichen Körpers, Wie es bei Holzbildhauern üblich ist. Dabei wurden die Masse der Figur bis in alle Details genau festgelegt.

Um die Figuren nach diese Skizze fertigen zu können, benötigte ich einen Holzblock von 1,20m Höhe, 0,45m Breite und 0,35m Tiefe. Eine schwierige Arbeit stand nun bevor. Aus den Holzbohlen mussten die entsprechenden Zuschnitte getätigt, gehobelt und zu dem erforderlichen Block verleimt werden.

Diese schwierigen Arbeiten übernahmen mein Schwiegersohn Georg Jöckel, von Beruf Schreiner, in einer auswärtigen Schreinerei - die Verleimung erfolgte zu Hause. Dank seiner Hilfe konnte ich dann mit den Schnitzarbeiten beginnen.

Bei der Auftragsvergabe durch Herrn Licht war eine Zeit von zwei Jahren bis zur Übergabe vorgesehen. Dies war gut so. Holz "arbeitet" wie es in der Fachsprache heißt. Durch die lange Dauer der Herstellung der Figur hatte ich genug Gelegenheit zu beobachten, ob Leimung und Dicke des Holzes "standhaft" sind. Die Skizze wurde auf das Holz übertragen und dann fing ich an mit Säge, Klöppel und Schweizer Eisen, welches ich mir eigens für dieses Werk noch anschaffen musste. Etwa zwölf verschiedene Schnitzeisen kamen bis zur Fertigstellung zum Einsatz.

Alles überflüssige Holz musste weg - ganz einfach, wenn man einen Profi fragt. Es war eine zeitraubende und schwierige Arbeit. Deshal musste ich mich sehr vorsichtig an die Figur "herantasten". Was einmal zu viel abgeschnitten ist, ist weg und lässt sich nur schwer wieder "heilen". So konnte ich im Lauf des ersten Jahres die groben Züge des Hl. Florian aus dem Holzblock herausarbeiten.

Gelegen kam mir die Kunde von Herrn Licht, dass die festliche Übergabe des Florians erst im Mau 1995 erfolgen soll. Ich hatte also noch Zeit. IM zweiten Jahr habe ich die Gesamtfigur grob fertiggestellt und im dritten Jahr mit den Feinarbeiten begonnen. Jetzt kam es auf Genauigkeit der Darstellung der Details an. Die Proportiionen mussten exakt stimmen. Die letzten Späne wurden abgenommen, die Oberfläche geglättet. Erfreulich war, dass Hitze und Kälte zu keiner Veränderung am Holz der Figur bis dahin geführt hatten.

Im Frühjahr 1995 habe ich die Figur zweimal mit Holzbeize gebeizt, nach Trocknung noch zweimal mit Holzwachs behandelt und für die Übergabe bereit gehalten.

Wie viele Stunden ich für dieses Werk aufgewendet habe kann ich nicht sagen. Anfangs machte ich mir Notizen, der Zwischenstand von 200 Stunden ist mir noch in Erinnerung. Irgendwann fehlte ein Blatt von meinen Notizen, da gab ich es auf.

Natürlich habe ich nicht Tag für Tag an der Figur gearbeitet. Als Pensionär hat man ja bekanntlich "nicht so viel Zeit...". Andere Aufgaben wie Vereine Kommunalpolitik, Haus und Garten verlangten auch nach mir. Doch eines ist Gewiss: Für mich war es eine große Ehre, den Heiligen Florian für die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt gestalten zu dürfen.

Ich war mit ganzem Herzen bei der Sache und freue mich riesig über das gelungene Werk.

Heinrich Trautwein

 

Die Florianstube stellt den Aufenthaltsraum der Feuerwehr Wörrstadt dar. Neben kurzen Einsatz- und Übungs- und Nachbesprechungen werden hier gesellige Stunden verbracht.